Rundung

Pränataldiagnostik / Nicht invasiv

Doppler-Untersuchung

Die Untersuchung hat ab der 25. Schwangerschaftswoche (SSW) als Ziel, das Wachstum Ihres Kindes und die fetale (kindliche) Versorgung durch die Messung des Blutflusses in den mütterlichen und fetalen Gefäßen zu kontrollieren. Auf diese Weise lässt sich z.B. der Versorgungszustand Ihres Kindes beurteilen.

Aus den Daten können Rückschlüsse auf die Versorgung des Kindes sowie auf Herz- und Kreislauffunktion des Kindes gewonnen und Risikosituationen erkannt werden. Die farbkodierte Dopplersonographie (Farbdoppler) verbessert die Beurteilung von Plazenta und Nabelschnur sowie die Diagnostik fetaler Fehlbildungen, insbesondere die Diagnostik und Differenzierung von Herzfehlern (Fetale Echokardiographie).

Doppler
Farb-Doppler
Eine Doppler-Untersuchung ist begründet, bei:
  • Verdacht auf vermindertes Wachstum oder Wachstumsstillstand des Kindes
  • verminderter Fruchtwassermenge
  • Auffälligkeiten der fetalen Herzfrequenz
  • Verdacht auf Herzfehler/Herzerkrankungen
  • Verdacht auf kindliche Fehlbildung oder Erkrankung
  • Blutgruppenunverträglichkeit, schwangerschaftsbedingte Erkrankungen der Mutter wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Präeklampsie (sog. Schwangerschaftsvergiftung), Nierenerkrankung
  • bestimmten Infektionen (z.B. Ringelröteln)
  • Früh- oder Mangelgeburt in einer vorangegangenen Schwangerschaft
  • Mehrlingsschwangerschaften


Weitere Themen in dieser Rubrik: Ersttrimesterscreening integiertes Screening NIPT / cf-DNA Feindiagnostik - Ultraschall Doppler-Untersuchung

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