Rundung

Pränataldiagnostik / Nicht invasiv

Integiertes Screening / Quadruple Test / AFP-Bestimmung

Bei dem Quadruple-Test (15.-20. Schwangerschaftswoche) werden die von der Plazenta (Mutterkuchen) produzierten Stoffe AFP, HCG, freies Estriol und Inhibin A im mütterlichen Blut bestimmt. Werden die Ergebnisse des Quadruple-Tests mit dem Ersttrimester-Screening kombiniert, spricht man vom integrierten Screening, für das eine Erkennungsrate von ca. 95 % der Trisomie 21-Schwangerschaften angegeben wird. Der Quadruple-Test wird häufig zur Überprüfung grenzwertiger Ergebnisse im Ersttrimester-Screening eingesetzt, wenn eine invasive Diagnostik zunächst nicht gewünscht wird.

Die Bestimmung des Alphafetoproteins (AFP) im mütterlichen Blut dient als Ergänzung des Ersttrimesterscreenings oder als eigenständiger Bluttest. Die Blutentnahme erfolgt zwischen der 15. und 18. SSW. Ein erhöhter AFP-Wert kann auf eine Verschluß-Störung beim Ungeborenen hinweisen, z.B. auf einen offenen Rücken (Spina bifida).

Weitere Themen in dieser Rubrik: Ersttrimesterscreening integiertes Screening NIPT / cf-DNA Feindiagnostik - Ultraschall Doppler-Untersuchung

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